#51 Dein Exit aus der Stressfalle – drei Erfolgsstrategien

Burnout-Prävention | 18. September 2025 Nicole Hasenclever

Vom Mythos eines stressfreien Lebens und  

wie Stressbewältigung gelingt

Innerer Druck, emotionale Erschöpfung und Dauerstress gehören bei vielen von uns zum Leben dazu, wie das Heißgetränk am Morgen. 

Doch meistens sind wir so sehr damit beschäftigt, die vielen To-dos des Alltags zu bewältigen, dass wir erst merken, dass wir zu schnell für uns selbst werden, wenn wir von unserem Körper deutliche (Warn!-) Signale erhalten.

Zu Beginn klopft unser Körper vielleicht noch ganz leise bei uns an, mit kleineren Verspannungen, Ein- oder Durchschlafproblemen oder Kopfschmerzen im Gepäck. Wenn wir diese leisen Zeichen ignorieren und sie beispielsweise mit einer Tablette versuchen abzustellen, wird der körperliche Bedarf, auf sich aufmerksam zu machen, steigen und die psychosomatischen Beschwerden können weiterhin zunehmen. Wenn du mehr zum Thema psychosomatische Beschwerden wissen möchtest, findest du am Ende des Blog-Artikels einen Link zum NDR-Ratgeber-Gesundheit. 

Warum ein stressfreies Leben ein Mythos ist und wie du dennoch Stress aktiv reduzieren kannst?

Die Wahrheit ist, Stress gab es schon immer und unser Körper ist grundsätzlich in der Lage gut damit umzugehen. Vorausgesetzt, es stehen anschließende Erholungsphasen zur Verfügung. Stress ist also keine Erfindung der modernen Gesellschaft, sondern ein evolutionäres Überlebenswerkzeug

Stress unterstützt uns dabei, handlungsfähig und anpassungsfähig zu sein. Selbst schöne Ereignisse können uns unter Stress setzen, wie das erste Date, die Hochzeit, die Geburt oder eine Rede, die wir vor unseren Lieblingsmenschen halten wollen. Diese Art von Stress ist der sogenannte Eustress, der uns mit einer kurzfristigen Leistungssteigerung unterstützt. Eustress nehmen wir gewöhnlich nicht als Belastung wahr, sondern als Herausforderung, die wir angehen wollen.

Ein völlig stressfreies Leben zu führen, ist also keineswegs erstrebenswert und auch nicht gesund. Wichtig ist jedoch, dass wir einen gesunden Umgang finden, mit Stress aktiv umzugehen.

Wir leben in einer vielschichtigen und sehr komplexen Welt, die sich gefühlt in immer schnellerem Tempo verändert. Wir tragen Verantwortung, sind Verpflichtungen eingegangen, sind täglich unzähligen Reizen ausgesetzt, leben in Beziehungen zu anderen Menschen und haben täglich eine große Vielzahl an Entscheidungen zu treffen. Und bei all dem im Außen gibt es ja auch noch uns, inklusive unserer persönlichen Wahrnehmung.

Sehr hilfreich um Stress aktiv zu reduzieren ist, sich zu erlauben diesen erstmal wahrzunehmen. Frage dich dazu gerne: Wo nimmst du Stress wahr? Vielleicht zeigt sich dieser bei dir als körperliche Unruhe oder vielleicht auch in einer bestimmten Umgebung. Vielleicht hast du immer wieder Stress im Beruf oder es plagen dich stressbedingte Schlafprobleme. 

Der erste und wichtige Schritt ist also, den Stress wahrzunehmen.  

Bevor ich gleich meine drei besten Tipps zum aktiven Reduzieren von Stress mit dir teile, gehen wir gemeinsam einen Schritt weiter, nämlich in die Stressfalle, in die so viele von uns völlig absichtslos tappen. 

Wie komme ich aus der Stressfalle raus?

Bei der Fortsetzung unserer Podcast-Reise wagen wir uns diesmal in die Stressfalle, die den meisten von uns nur allzu gut bekannt ist. Wir schauen uns dort ein wenig um, um aus dieser gemeinsam wieder herauszutreten.

Warum machen wir das? Um den eigenen bisherigen Mustern auf die Spur zu kommen, die dich möglicherweise trotz bester Vorsätze und Absichten, immer wieder in die Stressfalle katapultieren und dich dort erstmal festsitzen lassen.

Ich teile mit dir meine drei bewährten Exit-Strategien, die dich auch in Zukunft direkt beim Auslöser des Stresses unterstützen wollen. Gleichzeitig sind diese auch sehr hilfreich, falls du schon mitten in der Stressfalle angekommen bist. 


Darüber hinaus sprechen wir in dieser Folge darüber,… 

  • warum du trotz bester Vorsätze und Absichten immer wieder in die Stressfalle tappst.
  • was die Stressfalle mit einem Teufelskreis und einem Reptiliengehirn zu tun hat.
  • warum deine Stresshormone dich daran hindern, klar zu denken.
  • mit welchen Methoden wir Stressauslöser kompensieren (eine Auswahl).
  • warum du dich unbedingt selbst feiern solltest, dass du auf deinem persönlichen Weg bist. 

Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse mit dieser Episode und ganz viel Spaß beim Hören.

Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile sie bitte mit jemandem, für den sie ebenfalls interessant sein könnte.

Tipps gegen ständigen Stress im Alltag

Damit du den wahrgenommenen Stress aktiv reduzieren kannst, habe ich dir drei praktische Tipps gegen den ständigen Stress im Alltag mitgebracht. 

1. Bewege deinen Körper 

Ob bei einem strammen Spaziergang, einer Runde mit dem Fahrrad oder ein paar zügigen Bahnen im Schwimmbad. Sobald du körperlich aktiv wirst, baust du Stresshormone ab. Übrigens wirken Radfahren, Schwimmen oder auch tanzen besonders entspannend. 

2. Atme tief ein und aus

Wusstest du, dass deine Atmung eine der schnellsten und effektivsten Methoden ist, um deinen Stress zu reduzieren? Wenn du beginnst regelmäßig langsam und tief zu atmen, bekommt dein Gehirn die Information, dass du sicher bist und dein Körper kann sich entspannen. Hilfreich ist, fünf tiefe Atemzüge ganz bewusst zu nehmen.

3. Setze aktiv deine Grenzen und wahre sie 

Wenn du überlastet bist, und dich mit weiteren To-dos selbst überforderst, ist niemanden damit geholfen. Häufig versuchen wir den Erwartungen im Außen zu entsprechend und treiben uns dabei innerlich auch noch selbst an. Doch zu welchem Preis? Ganz häufig geraten wir dadurch in den chronischen Stress. Frage dich: „Wann fühle ich mich überfordert, ausgenutzt oder einfach unwohl?“ und notiere dir Situationen, in denen du über deine Grenzen gegangen bist. Du kannst nur wahren, was du kennst.

Wenn dich das berührt und du auf tieferer Ebene in deinen persönlichen Prozess eintauchen möchtest, dann findest du hier meine Termine für ein kostenfreies Erstgespräch.

Sei gut zu dir!

Alles Liebe

Deine

Nicole

Zu den Links:

NDR Ratgeber  - Psychosomatische-Symptome und ihre Behandlung 

Konzept des dreieinigen Gehirns von Hirnforscher Paul D. MacLean

Ergänzende Podcast-Empfehlungen 

#46 Pause 

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