#76 Wie du den inneren Kampf beendest und dir deine Kraft zurückholst

Coaching | 27. August 2026 Nicole Hasenclever

Von der Anstrengung, gegen dich selbst zu kämpfen und…

…warum du nicht noch mehr Druck und Disziplin brauchst


Es gibt diese Momente, in denen uns von jetzt auf gleich alles zu viel wird. 

Momente, die uns stressen

Momente die uns erschöpfen.

Und Momente, in denen wir die Zweifel an uns selbst so sehr fühlen. 

Diese Momente die uns mit einem Gedanken zurücklassen: 

„Egal, wie viel ich mache, völlig egal, wie sehr ich mein Bestes gebe, es reicht einfach nicht.“

Doch genau hier rufe ich dir ein liebevolles STOP zu. 

Und ich lade dich ein, dich einmal mental neben mich zu setzen und dir diesen Gedanken anzuschauen und vor allem in diesen Gedanken zu fühlen. 

Wie fühlt es sich für dich an, wenn du so über dich denkst?

Als bei mir früher solche Gedanken aufkamen, habe ich mich oft klein, demotiviert, ja manchmal sogar fast schon resigniert gefühlt. 

Das machte die Sache weder leichter noch besser. 

Vor allem ist es anstrengend


Von der Anstrengung, gegen dich selbst zu kämpfen


Dieser Kampf, den wir manchmal auf verschiedenen Ebenen gegen uns selbst führen, ist nicht nur enorm anstrengend, sondern kostet uns gleichzeitig auch ganz viel innere Kraft.

Ganz häufig findet der innere Kampf auf der Bedürfnisebene statt. 

Sicherlich fallen dir für diese Ebene gerade genauso viele Beispiele dafür ein wie mir. 

Wie zum Beispiel:

Ein Teil von uns braucht eine Pause, ein anderer Teil wünscht sich, die Aufgabe abzuschließen.

Ein Teil von uns möchte gerne Spaß mit den Freunden auf dem Grillabend haben, ein anderer Teil möchte so gerne mal einen Abend mit dem Buch im Sessel verbringen.

Ein Teil von uns wünscht sich so sehr Freiheit, der andere Teil braucht Sicherheit. 

Mögliche Gedanken, die aus dem ersten Beispielsatz entstehen können:

Eigentlich bin ich erschöpft, aber ich muss funktionieren. 

Hierbei stellen wir ein Bedürfnis gegen ein anderes und versuchen so, eines davon zum Schweigen zu bringen. 

Aber auch auf der Gefühlsebene können wir manchmal gnadenlos gegen uns sein.

Hast du auch schon mal versucht, dir selbst vorzugeben, was du zu fühlen hast?

Vielleicht warst du mal ganz schön wütend und hast gleichzeitig versucht, genau das nicht zu sein. 

Vielleicht hattest du mal Angst und hast dir gleichzeitig erzählt, dass es dafür doch keinen Grund gibt.

Vielleicht hast du dich mal sehr unsicher gefühlt und dich gleichzeitig angetrieben, möglichst souverän zu sein. 

Ich habe früher oft gegen meine Tränen gekämpft, die kommen, wenn ich traurig bin oder besonders gerührt oder auch besonders dankbar und manchmal sogar, wenn ich mich besonders freue. 

Ich habe mir dann erzählt, dass es peinlich ist, das es unangemessen ist, das es zu viel an Gefühl ist.. Blablabla …

Heute bekommt die hochsensible Seite in mir ihren Raum und ihre Zeit, um zu verarbeiten. 

Und wenn Lucy gerade so niedlich schnarcht und mir vor Liebe und Dankbarkeit für diese tolle Hündin die Tränen kommen, dann lass ich das zu.

Im Urlaub habe ich von meinem Sohn ein Foto gemacht. Als ich mir dieses Foto kurz darauf angesehen habe, kamen gleich mehrere Tränen. Mein Junge war verwirrt. Doch ich versicherte ihm, dass alles mehr als gut ist und ich einfach nur so stolz auf ihn bin und unendlich froh, dass ich seine Mama sein darf.  

Zu Fühlen ist okay

So und während ich das hier für dich schreiben, laufen mir die Tränen und ich lasse sie laufen, ohne die Anstrengung, gegen mich selbst kämpfen zu müssen.

Wenn du die Anstrengung gegen dich selbst aufgibst, setzt du deine Energie wieder für dich und nicht länger gegen dich ein.


Fast unbemerkt kann sich der innere Widerstand zum inneren Kampf entwickeln 


Wenn du erfahren möchtest, was eigentlich passiert, wenn wir gegen das kämpfen, was gerade in uns ist, dann höre im Anschluss an diesen Blogartikel unbedingt in die aktuelle Podcast-Folge.

Ich teile mit dir, wie du wahrnehmen kannst, wie aus einem inneren Widerstand ein innerer Kampf wird und warum dies meist unbewusst abläuft

Gemeinsam schauen wir, warum wir im Alltag die Botschaft dahinter bislang so schwer wahrnehmen können und weshalb unsere eigene Handlungsfähigkeit sie manchmal sogar verstärkt. 


In dieser Folge erfährst du:

  •  Wie entsteht ein innerer Kampf überhaupt.
  • Was hat der innere Widerstand damit zu tun.
  • Warum gibt es bei einem inneren Kampf keinen echten Gewinner.
  • Was verlieren wir, wenn wir dauerhaft gegen uns selbst kämpfen.
  • Warum ein innerer Kampf häufig weitere innere Kämpfe nach sich zieht.
  • Welche Rolle die Neugier dabei spielt, innere Kämpfe zu verstehen und zu beenden.

Außerdem teile ich drei kraftvolle Schritte mit dir, die dich dabei unterstützen können, deinen inneren Kampf liebevoll zu beenden.

Vielleicht ist genau das eines der wichtigsten Geschenke, die wir uns selbst machen können:

Nicht länger gegen uns zu kämpfen, sondern wieder neugierig darauf zu werden, was in uns eigentlich gesehen, gehört und verstanden werden möchte.

Ich wünsche dir ganz viel Freude und wertvolle Erkenntnisse beim Hören dieser Episode. 🎧

Wenn dir die Podcast-Folge gefallen hat, dann teile diese so gerne mit allen Menschen, denen du etwas Gutes tun möchtest. 


Warum du nicht noch mehr Druck und Disziplin brauchst


Auch wenn ich dich möglicherweise (noch) nicht persönlich kenne, gehe ich ganz stark davon aus, dass du jeden einzelnen Tag dein Allerbestes gibst

Ich gehe davon aus, dass du …

… ganz viel Verantwortung für dich und andere trägst.

… regelmäßig die Ärmel hochkrempelst und mit anpackst.

… sehr verlässlich bist.

… ganz viel entscheidest und organisierst.

… ganz viele Herausforderungen in deinem Leben schon wunderbar gelöst hast. 

Vielleicht versuchst du manchmal oder auch immer wieder, einen bestehenden inneren Kampf mit noch mehr Willenskraft und mit noch mehr Handlung zu lösen. 


Wo Disziplin zur Antwort auf einen inneren Konflikt wird, beginnt häufig jedoch unser Problem. 


Ein lieber Freund hat das in einem Gespräch, das wir kürzlich darüber führten, sehr treffend mit einem Auto verglichen, dessen Räder in zwei verschiedene Richtungen zeigen und man die Herausforderung lösen möchten, in dem man einfach nur stärker aufs Gaspedal tritt. 

Doch das mehr an Disziplin, der weitere Druck und das Bedürfnis nach noch mehr Handlung, sind bei so vielen von uns so stark ausgeprägt, weil es uns von etwas aus meiner Sicht Entscheidendem abhält:


Wir müssen dann nicht fühlen.

Wir müssen dann nicht verstehen.

Wir müssen dann nicht innehalten.  


Die Disziplin kann uns hervorragend dabei helfen, in die Umsetzung zu kommen.

Allerdings ist sie nicht besonders hilfreich, wenn es darum geht, uns selbst zu verstehen. 

Wir brauchen also nicht mehr Druck, um innerlich stärker zu werden. Wir brauchen dafür weniger Kampf, damit unsere innere Kraft überhaupt wieder wirksam sein kann.


Wenn aus dem inneren Gegeneinander wieder ein Miteinander wird, steht diese Energie und innere Kraft wieder zur Verfügung.

 

Welche Gedanken hast du zu diesem Artikel und der Podcast-Folge? Schreibe mir diese so gerne oder auch, wenn du Fragen oder Wünsche hast. Ich freue mich darauf, von dir zu lesen. 

Wünschst du dir regelmäßig kostenlose, unverbindliche und inspirierende Impulse für deine innere Kraft? Dann trage ich dich jetzt ein und werde zum Wolkenpusterei-Insider. Den nächste Inspirationsletter mit tiefgehenden Reflexionsfragen versende ich am Samstag, den 29.08.26. 

Solltest das hier nach dem  29.08.2026 lesen und die Reflexionsfragen zur Beendigung des inneren Kampfes nachträglich haben wollen, gar kein Problem: Werde Wolkenpusterei Insider, trag dich also kostenfrei und unverbindlich dafür ein und schreibe mir eine kurze E-Mail an die info@wolkenpusterei.de mit dem Betreff „Inspiration inneren Kampf beenden“ und schon macht sich der Inspirationsletter zeitnah auf den Weg zu dir

Sei gut zu dir!

Alles Liebe

Deine

Nicole


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