Wenn alles zu viel wird
Klarheit im Leben finden, für deine innere Kraft
Kennst du das Gefühl, inmitten deines Alltags doch irgendwie im Nebel zu stehen? Deine Wünsche und Ziele hattest du vor einiger Zeit noch klar vor Augen, mittlerweile kannst du sie in weiter Ferne nur noch erahnen.
Doch du funktionierst tadellos.
Im Job bist du zuverlässig, kompetent und engagiert. Zuhause bist du organisiert, verantwortlich, liebevoll und für alle da. Du koordinierst Termine, organisierst den Alltag, triffst Entscheidungen, hältst alles und denkst an alles.
Immer öfter findest du dich allerdings in Momenten wie diesem wieder:
Du sitzt erschöpft auf dem Sofa und fragst dich:
„Warum fühlt sich alles so schwer an?“
Und das, obwohl du bereits so viel in deinem Leben erreicht hast. Du hast Herausforderungen gemeistert, Schicksalsschläge überwunden und dir ein Leben aufgebaut, auf das viele von außen bewundernd schauen.
Und doch ist sie da, diese leise Stimme in dir.
Diese Stimme, die zweifelt.
Die müde ist.
Die sich nach etwas anderem sehnt.
Nicht unbedingt nach einem anderen Leben, sondern einfach nur nach mehr Klarheit. Eine Klarheit, die bleibt.
Denn häufig ist es nicht die Menge an Aufgaben, die uns erschöpft. Es ist das Gefühl, den Kontakt zu uns selbst verloren zu haben. Sobald sich dieses Gefühl in uns breitmacht, fällt es uns schwer, unsere Wünsche und Ziele zu fokussieren.
Wenn sich das Gedankenkarussell immer schneller dreht
Während der Nebel uns irgendwie in Stille hüllt, lässt sich unser Kopf mit den vielen lärmenden Gedanken nicht abschalten:
„Mache ich genug?“
„Mache ich es richtig?“
„Warum schaffe ich das nicht so gut wie andere?“
„Bin ich überhaupt noch auf dem richtigen Weg?“
Doch wenn wir diese Fragen aus dem Gefühl des Stresses, der Erschöpfung und der Selbstzweifel heraus beantworten, werden uns diese Antworten von etwas ganz Entscheidendem wegbringen, von der:
Klarheit
Ohne Klarheit verlieren wir schnell das Vertrauen in uns selbst.
Klarheit bedeutet nicht, alles zu wissen
Ich dachte lange, Klarheit bedeutet, immer genau zu wissen, was zu tun ist. Doch tatsächlich bedeutet echte Klarheit etwas ganz anderes.
Sie bedeutet, zu erkennen, was wirklich wichtig ist. Klarheit bedeutet, zu spüren, was dir Energie gibt und was sie dir raubt. Und die wie ich finde wichtigste Erkenntnis: Klarheit bedeutet, zu verstehen, dass wir nicht alles gleichzeitig tragen müssen. Es sind nicht ausschließlich die Situationen im Außen, die uns stressen, erschöpfen und uns immer wieder an uns selbst zweifeln lassen, es sind besonders auch unsere Bewertungen dieser Situationen.
Die Klarheit ist dabei wie ein innerer Kompass.
Wenn dieser Kompass funktioniert, wirst du kraftvolle Entscheidungen treffen, ohne dich dabei ständig selbst zu hinterfragen.
Bei so vielen Menschen und auch bei mir selbst war dieser Kompass der Klarheit lange verschüttet und überlagert von vielen Begebenheiten und den dazugehörigen Bewertungen und von der Last, die so viele in ihrem Lebensrucksack tragen.
Warum Klarheit nicht nur im Kopf entsteht
Heute habe ich dir eine sehr persönliche Podcast-Folge mitgebracht, in der ich mit dir teile, wie ich durch das Überwinden herausfordernder Zeiten, unter anderem geprägt von Krankheitsangst und psychosomatischen Belastungen, meinen Geburtstag vor ein paar Tagen mit so viel Dankbarkeit und Bewusstheit zelebrieren durfe. Eine bewusste Klarheit, die nicht aus dem Kopf entstanden ist, sondern aus dem achtsamen Zusammenspiel von Körper, Geist und meinen persönlichen Werten.
Diese Folge ist für dich, wenn du gerade durch eine schwierige Zeit gehst, dich nach Orientierung sehnst oder einfach wieder mehr bei dir selbst ankommen möchtest.
Du erfährst in dieser Podcast-Folge unter anderem:
Ich wünsche dir viele berührende Erkenntnisse mit dieser Episode und ganz viel Spaß beim Hören.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann teile diese so gerne mit jemandem, für den sie ebenfalls interessant sein könnte.
Wie du in schwierigen Zeiten Klarheit finden kannst
Besonders in schwierigen Zeiten sehen wir den Wald vor lauter Bäumen häufig nicht. Unsere Gedanken kreisen in unglaublicher Geschwindigkeit und emotional sind wir stark belastet. Das Nachdenken alleine schenkt uns in diesen Zeiten meist keine Klarheit.
Was ich meinen Coaching-Klient*innen empfehle, ist, die eigene Unsicherheit zunächst einmal zu akzeptieren. Der erste Schritt in Richtung der Klarheit ist, einmal anzuerkennen, dass gerade keine Klarheit vorhanden ist.
Doch viel zu häufig gehen wir in diesen Situationen in den inneren Widerstand. Genau dieser verstärkt jedoch nur das Chaos. Sich selbst freundlich einzugestehen, gerade nicht weiterzuwissen und dass genau das jetzt in Ordnung ist, lässt Raum für neue Gedanken entstehen.
Wenn sich dein Nervensystem im Stressmodus befindet, ist es deinem Gehirn kaum möglich, reflektiert zu denken. Erlaube dir, deinen Alltag einmal bewusst zu verlangsamen, und schenke dir regelmäßige Pausen. Gehe spazieren, ohne dich abzulenken. Atme bewusst, tief ein und wieder aus. Gönne dir regelmäßig bewusste Momente der Stille. Durch die Verlangsamung erreichen wir häufig mehr Einsicht als durch hektische Lösungsversuche.
Der Weg zur Klarheit kann sich dann zeigen, wenn wir uns entscheiden, diesen aktiv zu gehen. Du musst gar nicht sofort wissen, was alles im Detail zu tun ist. Wichtig ist erstmal nur den ersten kleinen Schritt zu gehen. Erlaube dir selbst, dass Klarheit Zeit braucht.
Im Inspirations-Letter, der an alle Wolkenpusterei-Insider am Freitag, den 13.03.2026, gesendet wird, teile ich direkt aus meiner Coaching-Praxis drei kraftvolle Schritte, die du gehen kannst, um zurück zu mehr Klarheit zu kommen. Solltest du noch nicht zu den wunderbaren Wolkenpusterei-Insidern gehören, dann trage dich jetzt kostenfrei und unverbindlich dafür ein und komme so gerne dazu. Alle weiteren Infos findest du hier.
Sei gut zu dir!
Alles Liebe
Deine
Nicole

