#64 Dein Lebensrucksack – aufräumen, ausräumen und Platz für Neues schaffen

Coaching | 9. April 2026 Nicole Hasenclever

Emotionalen Ballast loslassen und…

…endlich Platz für Neues schaffen

Kürzlich entdeckte ich auf dem Dachboden meiner Eltern meinen alten Schulranzen, mit dem ich meine Grundschulzeit verbrachte. In diesem befanden sich noch viele alte Schulhefte, die bis in die erste Klasse zurückreichten. 

Ich tauchte ein in diese Zeit. Tauchte ein in das Bewertungssystem meiner Klassenlehrerin, das neben einem „Das kannst du aber besser“ auch den ein oder anderen niedlichen Tieraufkleber im Angebot hatte. 

Nachdem ich mir viel Zeit dafür nahm, ließ ich schlussendlich los

Ich verabschiedete mich von den vielen Heften aus der Grundschulzeit und dem Schulranzen, um so auf dem Dachboden meiner Eltern wieder etwas mehr Platz zu schaffen

Was uns mit Gegenständen eher leichtfällt, da uns die Endlichkeit unserer Lagermöglichkeiten bewusst ist, wird beim emotionalen Ballast häufig zur Herausforderung

Die Herausforderung, emotionalen Ballast loszulassen

Unser Ballast ist ein wichtiger Teil unserer bisherigen Erfahrungen und damit unserer Identität. Wenn wir beginnen, emotionalen Ballast loszulassen, kann sich das erstmal so anfühlen, als würde uns der Boden unter den Füßen weggezogen. Vielleicht auch, als wären wir mitten im freien Fall.

Wenn wir uns dazu entscheiden, uns nicht mehr länger die alten Geschichten zu erzählen, sondern uns zu erlauben, diese in einem neuen Licht zu sehen, ist das zunächst ungewohnt.

Wenn du dir beispielsweise lange selbst erzählt hast: „Ich bin jemand, der immer kämpfen muss“, und du plötzlich diesen Satz in Frage stellst und nach den Ausnahmen suchst, wird dein Ego erstmal etwas dagegen haben. Es könnte sich sogar so anfühlen, als würdest du die Kontrolle verlieren.

Das ist vollkommen normal und auch dein Ego macht nur seinen Job und will dich schützen. Allerdings ist es deinem Ego ziemlich egal, ob du glücklich bist, was aus meiner persönlichen Erfahrung und meiner langjährigen Erfahrung als Coach nicht möglich ist, wenn du viel zu viel emotionalen Ballast über eine lange Zeit mit dir rumschleppst. Irgendwann wird dieser Lebensrucksack einfach viel zu schwer.

Darüber hinaus fühlt sich bekanntes Leid sicherer an als unbekanntes Glück.

Wie du deinen Lebensrucksack aufräumen kannst

Bei der Fortsetzung unserer Podcast-Reise schauen wir uns das kraftvolle Bild des Lebensrucksacks einmal genauer an, das für alles steht, was du mental und emotional mit dir trägst. 

Diese Folge ist perfekt für dich, wenn du dich emotional leichter fühlen möchtest oder das Gefühl hast, festzustecken, und auf der Suche nach neuen Perspektiven bist.

Ich lade dich ein, einen bewussten und achtsamen Blick in deinen Lebensrucksack zu werfen. 

Wir sprechen darüber, was den Inhalt des Lebensrucksacks im Einzelnen ausmacht und welchen Einfluss dieser auf dein Leben haben kann. 

Du erfährst, warum es so wichtig ist, immer wieder innezuhalten und den Ballast deines Lebensrucks, also deinen inneren Ballast, zu reflektieren, ohne diesen zu bewerten. 

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um deinen Lebensrucksack aufzuräumen, auszumisten und so Platz für Neues zu schaffen? Auch das schauen wir uns in dieser Podcast-Folge genauer an. 

Darüber hinaus teile ich mit dir drei bewährte Tools aus meiner Coaching-Praxis, die dir helfen können, dich von alten Mustern zu befreien, Klarheit zu gewinnen und deinen eigenen Weg bewusster zu gehen. 


Du erfährst unter anderem: 

  • wie du es in 5-10 schaffen kannst, in die mentale Ruhe zu bekommen.
  • was ich persönlich beim Ausmisten des Lebensrucksacks unterschätzt habe und heute anders machen würde. 
  • welche eine Frage dir einen radikal ehrlichen Blick in die Zukunft ermöglicht.
  • woran du auf körperlicher Ebene einen schweren Lebensrucksack erkennen kannst.
  • warum du dich bei besonders schweren Inhalten deines Lebensrucks unterstützen lassen solltest. 

Ich wünsche dir viele wertvolle Erkenntnisse mit dieser Episode und ganz viel Spaß beim Hören.

Wie du emotionalen Ballast loslassen und inneren Frieden finden kannst

Um emotionalen Ballast langfristig loszulassen, ist es hilfreich, vorab zu schauen:

„Was steht mir bislang im Weg?“

Bevor wir uns die Möglichkeiten anschauen, die mir selbst auf meinem Weg und in der Arbeit mit meinen wunderbaren Klient*innen immer wieder begegnen, ist es mir so wichtig, eine Erkenntnis mit dir zu teilen:

Was nicht gefühlt wurde, kann nicht gehen. 

Unsere Emotionen wollen und sollen gefühlt werden. Wir dürfen diese halten und ja, manchmal auch aushalten. Genau dazu habe ich den Wolkenpusterei-Coaching-Raum geschaffen, indem ich genau das praktiziere: Räume und Emotionen halten, so dass diese in Frieden integriert werden können. 

Bevor ich mir persönlich erlaubt habe, das komplette Spektrum an Gefühlen wirklich zu fühlen, habe ich diese in Grund und Boden analysiert, aber viel lieber habe ich meine Gefühle weggedrückt und mich abgelenkt. Vielleicht kommt dir das bekannt vor. 

Doch erst nachdem ich über ein Jahr nahezu vollständig von meinen Gefühlen abgekoppelt war, merkte ich, wie wichtig, das Fühlen eigentlich ist. Unsere Gefühle sind wie ein Kompass, der uns durch den Alltag navigiert und uns ein wirklich guter Begleiter ist, auch wenn dieser uns nicht immer das erzählt, was wir hören wollen. 

Was steht also bislang zwischen dir und deinen (belastenden) Gefühlen?

Vielleicht ist es die Verdrängung, verbunden mit dem Gedanken: Ach, das ist bzw. war gar nicht so schlimm. Wir reden uns damit unbewusst die Umstände schön, anstatt sie uns ehrlich anzuschauen. 

Die unfassbare Vielfalt an Ablenkungsmöglichkeiten habe ich gerade schon erwähnt. 


Ob ein Zuviel an Arbeit, 

ein Zuviel an Social Media, 

ein Zuviel an Sport, 

ein Zuviel an Beschäftigt sein.  


Es ist heute so einfach, am eigenen Leben vorbeizuleben.


Vielleicht ist es der Perfektionismus, der gerne mal erzählt, dass wir alles alleine schaffen müssen. 

Wäre dem wirklich so, wären wir als Menschheit nicht da, wo wir heute sind. Wir können nicht alles alleine schaffen. Um Unterstützung zu bitten, ist eines der größten Zeichen von Mut und Stärke und damit das Gegenteil von Schwäche. 

Zwischen mir und meinen belastenden Gefühlen stand die Angst vor dem Schmerz. Ich bin davon ausgegangen, dass es so schmerzvoll werden wird, zu fühlen, was bislang nicht gefühlt wurde, dass ich es nicht aushalten kann

Doch so war es nicht. 

Ich konnte es aushalten, ich konnte heilen und stärker werden, als ich es jemals für möglich gehalten hatte.

Und wenn ich das kann, dann kannst du das schon lange.

Sei gut zu dir!

Alles Liebe

Deine 

Nicole

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Lass uns gemeinsam deine innere Kraft stärken, für mehr Energie und Klarheit.


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Podcast-Folge

#62 Klarheit


#14 Warum überhaupt Coaching - 5 Gründe


#19 Die Macht unserer Glaubenssätze - wie du negative Glaubenssätze in 6 Schritten transformieren kannst 


#43 Die Gnade des Loslassens aka Vergebung für deine innere Kraft


#44 Vergebung - geführte Mediation Mentalübung


#45 Selbstvergebung statt Selbstzweifel



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Hinweis: Die bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich Bildungs- und Informationszwecken und stellen keinen Ersatz für medizinische und therapeutische Beratung dar. 


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