Warum du manchmal gegen dich selbst handelst…
…und wie du wieder Platz für deine innere Kraft schaffen kannst.
Du weißt eigentlich ganz genau, was dir guttun würde.
Du weißt, dass du eine Pause brauchst.
Dass du früher ins Bett gehen möchtest.
Dass du nicht schon wieder Ja sagst, obwohl in dir alles nach Nein ruft.
Dass du dir viel mehr Zeit für dich und deine ganz persönlichen Interessen nehmen möchtest.
Dass du eigentlich längst etwas verändern willst.
Und trotzdem hast du es bislang noch nicht umgesetzt.
Du machst weiter, auch wenn du innerlich voller Anspannung bist und dich vielleicht auch immer wieder über dich selbst ärgerst.
Du funktionierst und trittst dabei sogar noch einmal kräftig aufs Gaspedal.
Obwohl du längst spürst, dass genau das gerade nicht das ist, was du brauchst.
Und damit bist du ganz und gar nicht alleine.
Ich dachte früher, dass ich mich nach einem langen Tag, an dem ich eigentlich nur noch mein Bett habe rufen hören, mich doch mit einem schönen Glas Wein belohnen könnte.
Doch für meinen Körper und meine innere Kraft war das weder Belohnung noch hilfreich. Im Gegenteil, es hat meine Erschöpfung eher noch verstärkt.
Sehr gut kann ich mich noch an unzählige Momente erinnern, in denen ich genau wusste, dass zwischen dem Wechsel von einer Netflix-Folge zur nächsten eigentlich der perfekte Zeitpunkt wäre, endlich ins Bett zu gehen und wirklich zu ruhen.
Doch es war so schön kuschelig auf der Couch. Und der Satz „Nur noch 5 Minuten“ - den meine ganze Familie übrigens perfekt beherrscht und regelmäßig einsetzt - führte nicht selten dazu, dass ich Stunden später und mitten in der Nacht auf der Couch aufwachte.
Und der Weg ins Bett lag immer noch vor mir.
Vielleicht hast du ja auch schon mal ähnliches erlebt.
Doch warum ist das so?
Und warum wiederholen wir dieses Lernfeld scheinbar in Dauerschleife?
Wenn wir wissen, was uns guttut – und es trotzdem nicht tun
Ich glaube, dass genau hier ein ganz wichtiger Punkt liegt, wenn es um unsere innere Kraft geht.
Denn von außen betrachtet könnte man schnell denken:
Dann mach es doch einfach.
Mehr Disziplin.
Mehr Konsequenz.
Mehr Motivation.
Ein bisschen mehr Selbstfürsorge.
Und schon müsste es doch eigentlich funktionieren.
Aber so einfach ist es nicht.
Gerade wenn wir über einen längeren Zeitraum gestresst, erschöpft oder innerlich angespannt sind, stehen uns nicht unbedingt dieselben Ressourcen zur Verfügung wie in einer Phase, in der wir uns kraftvoll und ausgeglichen fühlen.
Und dann kann etwas ziemlich Verrücktes passieren:
Wir verlangen von uns genau das, wofür wir gerade am wenigsten Kraft haben.
Wir wollen disziplinierter sein.
Wir wollen besser für uns sorgen.
Wir wollen unsere Grenzen setzen.
Wir wollen uns bewegen, gesünder essen, früher schlafen, weniger arbeiten und endlich wieder mehr Zeit für uns haben.
Und all das ist grundsätzlich wunderbar.
Nur kann aus einem guten Vorsatz zusätzlicher Druck werden.
Und aus dem Wunsch nach Veränderung ein weiterer innerer Kampf.
11 Impulse für deine innere Kraft
Genau darüber spreche ich auch in meiner neuen Podcastfolge, in der ich dir 11 Impulse mitgebracht habe, die dich dabei unterstützen können, dich im Alltag immer wieder neu für deine mentale und emotionale Kraft zu entscheiden.
Du erfährst unter anderem:
Und natürlich bekommst du deine persönliche mentale Motivationsdusche zum Erfrischen und Auftanken.
Ich wünsche dir ganz viel Freude und wertvolle Erkenntnisse beim Hören dieser Episode.
Die neue Podcast-Folge ist eine Einladung und gleichzeitig eine Erinnerung, dass du dich jeden Tag aufs Neue für dich entscheiden darfst.
Innere Kraft bedeutet nicht, immer stark zu sein
Der Begriff „innere Kraft“ klingt vielleicht zunächst einmal ziemlich groß. Und ehrlich gesagt ist er auch nicht unbedingt der griffigste Begriff.
Aber ich finde ihn trotzdem so wichtig.
Denn innere Kraft bedeutet für mich nicht, dass wir immer funktionieren.
Nicht, dass wir Krisen souverän wegstecken.
Nicht, dass wir uns niemals erschöpft fühlen.
Und schon gar nicht, dass wir jederzeit stark sein müssen.
Innere Kraft darf auch bedeuten, anzuerkennen, dass du gerade nicht stark bist.
Eine Pause zu brauchen.
Tränen zuzulassen.
Hilfe anzunehmen.
Ein Nein auszusprechen.
Oder dir selbst einzugestehen:
„So wie bisher möchte ich nicht weitermachen.“
Das ist keine Schwäche.
Das kann ein sehr kraftvoller Moment sein.
Für deine innere Kraft loszugehen, ist keine neue Leistung
Vielleicht liegt genau hier ein Missverständnis, das uns immer wieder in die Quere kommt.
Wir möchten unsere mentale und emotionale Kraft stärken – und machen daraus unbewusst die nächste Aufgabe auf unserer To-do-Liste.
Noch etwas für unsere Gesundheit tun.
Noch etwas für unsere mentale Stärke tun.
Noch eine Übung.
Noch eine Morgenroutine.
Noch ein Podcast.
Noch ein Buch.
Noch mehr an uns arbeiten.
Und plötzlich wird sogar Selbstfürsorge zu einer Leistung.
Das kann nicht der Sinn sein!
Für deine innere Kraft loszugehen bedeutet nicht, möglichst viel für dich zu tun.
Es bedeutet vielmehr, immer wieder wahrzunehmen, was du brauchst – und dich ernst zu nehmen.
Manchmal ist das eine Meditation.
Manchmal Bewegung.
Manchmal ein Gespräch.
Manchmal ein früher Feierabend.
Und manchmal ist es einfach nur der Moment, in dem du aufhörst, dich selbst für etwas zu verurteilen, das gerade nicht funktioniert.
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In den ersten zwei Wochen gehen wir gemeinsam auf eine kleine Inspirations-Letter-Reise zu deiner inneren Kraft – mit Gedanken, Impulsen und kleinen Momenten zum Innehalten, Auftanken und Ausprobieren.
Du möchtest wissen, welche Ziele wir dabei ansteuern?
Dann mach es dir gemütlich, hör in die Podcastfolge #77 „Motivation hoch 11, um für deine innere Kraft loszugehen“ hinein und erfahre dort, was dich als Wolkenpusterei-Insider erwartet.
Vielleicht ist genau jetzt ein schöner Moment, ein kleines Stück für dich loszugehen.
Sei gut zu dir!
Alles Liebe
Deine
Nicole
Links zur Podcast-Folge:
#59 Raus aus dem inneren Kampf: Abnehmen ohne Selbstsabotage - Interview mit Julia Sahm
#50 Die geheimen Bestandteile der inneren Kraft und wie sie dir dienen
#76 Wie du den inneren Kampf beendest und dir deine Kraft zurückholst
#48 In 6 Schritten zu deiner inneren Kraft Routine
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